Quality Management

FORESEEN OPTICS hat sich zum Ziel gesetzt, Zielfernrohre höchster Qualität anzubieten und sicherzustellen, dass unsere Produkte in puncto optischer Leistung, struktureller Festigkeit und Absehenpräzision branchenführend sind. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über unseren zentralen internen Qualitätsmanagementprozess, der alle Phasen von der optischen Qualitätskontrolle bis zum Management von Montagefehlern abdeckt.

| 1. Sicherstellung der optischen Qualität

Präzisionsprüfung von Linsen

Präzisionsprüfung von Linsen

Die Präzision der Linse ist für die optische Qualität von entscheidender Bedeutung. Daher führen wir in jeder Phase der Linsenverarbeitung und -montage strenge Präzisionsprüfungen durch. Wir verwenden hochpräzise Interferometer, um Form, Dicke und Krümmungsradius der Linsenoberfläche zu messen und sicherzustellen, dass die Linsen den Designspezifikationen entsprechen. Darüber hinaus verwenden wir präzise Messgeräte, um die Linsenzentrierung zu prüfen und sicherzustellen, dass die optische Achse mit der mechanischen Mitte übereinstimmt, um Bildverzerrungen zu vermeiden. Jede Linsencharge wird einer strengen Zufallsstichprobe unterzogen, um die Produktkonsistenz sicherzustellen. Jeder Prüfbericht wird zur Rückverfolgbarkeit und Analyse sorgfältig dokumentiert und in unserem Qualitätsmanagementsystem archiviert.

Inspektion der Linsenbeschichtung

Inspektion der Linsenbeschichtung

Die Beschichtung ist für die Verbesserung der optischen Leistung von Linsen unerlässlich. Wir prüfen jede Beschichtungsschicht streng auf Dicke und Gleichmäßigkeit. Mit Spezialgeräten werden Reflexionsgrad, Transmission und Beschichtungsdicke gemessen, um sicherzustellen, dass jede Linse den höchsten optischen Leistungsstandards entspricht. Beschichtungsprüfungen werden in Reinräumen durchgeführt, um zu verhindern, dass Staub oder Verunreinigungen die Beschichtungsqualität beeinträchtigen. Nach der Beschichtung wird jede Linse einer strengen Spektralanalyse unterzogen, um die Gleichmäßigkeit und Leistung der Beschichtung sicherzustellen.

Kollimatorprüfung am fertigen Produkt

Kollimatorprüfung am fertigen Produkt

In der Endproduktprüfungsphase testen wir die Genauigkeit des optischen Systems von Zielfernrohren mit Kollimatoren. Kollimatortests simulieren die Abbildungsleistung des Zielfernrohrs in realen Anwendungsszenarien und stellen sicher, dass das optische System gut ausgerichtet ist und die optischen Qualitätsanforderungen erfüllt. Wir führen an jedem fertigen Produkt mehrere Abbildungstests durch, um Klarheit, Randverzerrung und Feldgleichmäßigkeit zu bewerten und die Einhaltung optischer Designstandards sicherzustellen.

Inspektor Visuelle Zielprüfung

Inspektor Visuelle Zielprüfung

Unsere Prüfer sind hochqualifizierte Fachleute, die Endprüfungen der optischen Leistung durch visuelle Zielprüfung durchführen. Die Prüfer verwenden unterschiedliche Vergrößerungen, um Bildqualität, Klarheit, Kontrast und Verzerrung gründlich zu bewerten und sicherzustellen, dass jedes Zielfernrohr hohen optischen Standards entspricht. Jeder Prüfer durchläuft eine strenge Schulung, um selbst die kleinsten optischen Mängel zu erkennen und so eine hohe Produktqualität zu gewährleisten.

| 2. Sicherstellung der strukturellen Festigkeit

Materialprüfung für die Komponentenfertigung

Materialprüfung für die Komponentenfertigung

FORESEEN OPTICS unterzieht jedes Bauteil strengen Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, dass es die Festigkeitsanforderungen für Zielfernrohre erfüllt. Wir testen wichtige Materialien wie Aluminiumlegierungen auf Härte, Zugfestigkeit, Duktilität und Korrosionsbeständigkeit, um Stabilität in verschiedenen Umgebungen sicherzustellen. Für kritische Komponenten wie Gehäuse und Halterungen führen wir Ermüdungstests durch, um langfristige Belastungsbedingungen zu simulieren und so die Materialzuverlässigkeit sicherzustellen.

Vorabprüfung der Komponenten

Vorabprüfung der Komponenten

Vor der Verarbeitung führen wir Vorabprüfungen aller kritischen Komponenten durch, um die Einhaltung der Konstruktionsspezifikationen zu überprüfen. Wir verwenden Schnellspannvorrichtungen und Messgeräte für Maßanpassungsmessungen und stellen so sicher, dass die Präzision der Komponenten den Standards entspricht. Vorabprüfungen reduzieren effektiv das Risiko von Maßabweichungen während der Bearbeitung und gewährleisten einen reibungslosen Montageprozess.

Probenentnahme und Inspektion während des Prozesses

Während der Bearbeitung führen wir einen strengen Probenahme- und Kontrollprozess durch. Techniker führen in kritischen Phasen Stichprobenprüfungen durch und überprüfen Komponentenabmessungen, Oberflächenqualität und Geometrie, um die Konformität sicherzustellen. Kontrollinspektoren überwachen die Produktionsstätte in Echtzeit und beheben alle Probleme sofort, um die Qualität aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus überwachen wir Umgebungsfaktoren wie Temperatur und Vibration während der Bearbeitung, um eine stabile Präzision sicherzustellen.

Aufprallprüfung für Fertigprodukte

Um die strukturelle Festigkeit von Zielfernrohren sicherzustellen, führen wir in der Endproduktphase Aufpralltests durch. Diese Tests simulieren extreme Stöße und bewerten die Stoßfestigkeit des Zielfernrohrs. Mehrere wiederholte Aufpralltests stellen sicher, dass Zielfernrohre auch unter rauen Bedingungen funktionieren. Alle Testdaten werden dokumentiert und zur Produktverbesserung verwendet, um die Kundenerwartungen hinsichtlich Robustheit und Haltbarkeit zu erfüllen.

| 3. Sicherstellung der Fadenkreuzgenauigkeit

Prüfung des Maskenmaterials

Prüfung des Maskenmaterials

Absehenmaterialien wirken sich direkt auf die Zielgenauigkeit aus. Wir führen gründliche Prüfungen durch, um eine hohe optische Durchlässigkeit und Haltbarkeit sicherzustellen und die Präzisionsanforderungen zu erfüllen. Alle Materialien werden vor der Lagerung mechanischen Leistungstests unterzogen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.

Prüfung der Retikeldurchlässigkeit

Prüfung der Retikeldurchlässigkeit

Die Transmission ist ein wichtiger Indikator für die Qualität des Absehens. Wir verwenden Photometer, um die Transmission zu testen und sicherzustellen, dass sie den Designstandards entspricht, ohne die optische Gesamtleistung zu beeinträchtigen. Die Transmissionstests werden unter streng kontrollierten Lichtbedingungen durchgeführt, um Genauigkeit zu gewährleisten.


Überprüfung der Maskenätzung mittels Mikroskopie

Überprüfung der Maskenätzung mittels Mikroskopie

Die geätzten Linien auf dem Fadenkreuz sind für die Zielgenauigkeit entscheidend. Wir verwenden Hochleistungsmikroskope, um die Tiefe, Breite und Positionsgenauigkeit der Ätzung zu prüfen und sicherzustellen, dass jede Linie ohne Abweichungen oder Mängel den Spezifikationen entspricht. Die mikroskopische Prüfung erkennt selbst die kleinsten Ätzfehler und stellt sicher, dass jedes Fadenkreuz hohen Präzisionsstandards entspricht.

Korrosionsbeständigkeitsprüfung des Fadenkreuzes

Absehen können während des Gebrauchs verschiedenen Umgebungen ausgesetzt sein, weshalb die Korrosionsbeständigkeit von entscheidender Bedeutung ist. Wir führen Korrosionsbeständigkeitstests durch, um sicherzustellen, dass Absehen auch bei langfristiger Einwirkung von Umweltfaktoren präzise bleiben. Jede Charge muss diese Tests bestehen, um die Stabilität unter rauen Bedingungen sicherzustellen.

Reinraummontage

Montageprozess

Die Retikelmontage erfolgt in einem Reinraum, um zu verhindern, dass Verunreinigungen die geätzten Linien verunreinigen und die optische Präzision beeinträchtigen. Wir überwachen die Reinraumbedingungen, einschließlich Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, streng, um optimale Montagebedingungen zu gewährleisten.

Abschließende visuelle Prüfung bei hoher und niedriger Vergrößerung

Abschließende visuelle Prüfung bei hoher und niedriger Vergrößerung


Nach der Montage wird jedes Zielfernrohr einer 100%igen Sichtprüfung bei hoher und niedriger Vergrößerung unterzogen. Die Prüfer bewerten Bildqualität, Fadenkreuzlinienklarheit und Ausrichtung, um Präzision sicherzustellen. Wir bewerten auch die Bildleistung unter verschiedenen Lichtbedingungen, um Zielgenauigkeit in verschiedenen Umgebungen zu gewährleisten.

| 4. Montagefehlerkontrolle

Verwendung von Arbeitsanweisungen

Zertifikat Qualitätsmanagementsystem

Im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems ISO9001 verwendet FORESEEN OPTICS strikte Arbeitsanweisungen, um jeden Montageschritt zu standardisieren. Die Mitarbeiter befolgen diese Anweisungen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen, menschliche Fehler zu reduzieren und die Spezifikationen für jede Montagephase einzuhalten.

Stabilität von Schlüsselpositionen

Wir sorgen für Stabilität in wichtigen Montagepositionen wie Linsenmontage, Zielfernrohrabstimmung, Absehenmontage, Versiegelung und Endkontrollen, indem wir sicherstellen, dass diese Aufgaben von professionell geschultem und erfahrenem Personal ausgeführt werden. Regelmäßige Schulungen halten die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf dem neuesten Stand und minimieren so effektiv Fehler.

Vor-Ort-Patrouilleninspektionssystem

Um Fehler während der Montage weiter zu minimieren, implementiert FORESEEN OPTICS ein strenges Inspektionssystem vor Ort. Qualitätsprüfer führen Echtzeitprüfungen am Montageort durch und identifizieren und beheben etwaige Probleme umgehend. Für jede Inspektion werden detaillierte Aufzeichnungen zur späteren Analyse und kontinuierlichen Verbesserung geführt.

100% Kontrolle von Schlüsselpositionen

Für Schlüsselpositionen wie Linsenmontage, Zielfernrohreinstellung, Fadenkreuzmontage, Versiegelung und Verpackung implementieren wir eine 100%ige Inspektionsrichtlinie. Jedes Produkt muss umfassende Qualitätskontrollen durchlaufen, bevor es diese Schlüsselschritte verlässt. Die Inspektionen umfassen optische Leistung, mechanische Festigkeit und Versiegelung, um eine qualitativ hochwertige Ausgabe zu gewährleisten.

Qualitätsfeedback und Verbesserung

Wenn während der Montage Qualitätsprobleme festgestellt werden, werden diese umgehend an die entsprechenden Abteilungen gemeldet, damit diese die Ursachen analysieren und Korrekturmaßnahmen einleiten können. Jede Korrekturmaßnahme wird dokumentiert und verfolgt, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Durch kontinuierliches Feedback und Verbesserungen stellen wir sicher, dass jedes Zielfernrohr den höchsten Standards unserer Kunden entspricht.

Mit diesen umfassenden Qualitätsmanagementprozessen gewährleistet FORESEEN OPTICS eine überragende Leistung in optischer Qualität, struktureller Festigkeit und Absehenpräzision für unsere Zielfernrohre. Wir halten strenge Qualitätsstandards ein und verbessern und optimieren unsere Prozesse ständig, um den Anforderungen unserer Kunden an hochwertige optische Produkte gerecht zu werden.

Wir unterstützen außerdem Inspektionen durch Dritte und Vor-Ort-Audits beim Kunden und sind bereit, mit erfahrenem Qualitätskontrollpersonal zusammenzuarbeiten, um Zielfernrohre herzustellen, die den Erwartungen der Kunden entsprechen.

| 5. FORESEEN OPTICS Zielfernrohr-Herstellungsstandards

1. Geltungsbereich

Dieser Standard wurde gemeinsam von der Kundendienstabteilung und der Produktionsabteilung von FORESEEN OPTICS erstellt. Er definiert klar die technischen Anforderungen, Testmethoden, Inspektionsregeln sowie die Spezifikationen für Kennzeichnung, Verpackung, Transport und Lagerung von Zielfernrohren (im Folgenden „Zielfernrohre“ genannt). Ziel dieses Standards ist es, eine qualitativ hochwertige Branchenentwicklung zu fördern, wobei die unterschiedlichen Merkmale verschiedener Marken berücksichtigt werden und der Schwerpunkt auf der Erfüllung der praktischen Anforderungen und der Benutzererfahrung individueller Kunden liegt. Ziel ist es, zuverlässige, leistungsstarke und wettbewerbsfähige, nachhaltige Zielfernrohre für die von FORESEEN OPTICS belieferten Marken bereitzustellen.

2. Normative Verweise

Die folgenden Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments von wesentlicher Bedeutung. Bei referenzierten Dokumenten mit einem angegebenen Datum ist nur die Version mit Datum für dieses Dokument anwendbar; bei Dokumenten ohne Datum ist die neueste Version (einschließlich aller Änderungen) für dieses Dokument anwendbar.

  • ISO 780:2015 Verpackung. Vertriebsverpackung. Graphische Symbole für Handhabung und Lagerung von Verpackungen
  • GB/T 1185-2006 Oberflächenfehler optischer Elemente
  • FORESEEN OPTICS Formular zur Erfassung spezieller Kundenanforderungen

3. Bedarf

3.1 Optische Leistung

Die zulässigen Fehler und Werte für die optischen Leistungsindikatoren des Zielfernrohrs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Wenn im Kundenkommunikationsformular besondere Anforderungen angegeben sind, müssen Anpassungen gemäß den im Kundenkommunikationsformular angegebenen Werten vorgenommen werden:

ParameternameZulässige Fehler- und Indikatorwerte
Eye Relief≥3 ″
Vergrößerung±5 % (hohe Vergrößerung), ±10 % (niedrige Vergrößerung)
Schülerdurchmesser verlassenD/Vergrößerung, ±15 % (hohe Vergrößerung), ±25 % (niedrige Vergrößerung ≥ 2), ±40 % (niedrige Vergrößerung < 2)
Field of View± 5%
Zentrale Auflösung≤300/T
Parallaxe<0.25 Dioptrien

Hinweis: D stellt den effektiven Durchmesser der Objektivlinse dar.

3.2 Strukturelle Leistung

Die zulässigen Fehler und Werte für die Strukturleistungsindikatoren des Geltungsbereichs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Wenn im Kundenkommunikationsformular besondere Anforderungen festgelegt sind, müssen Anpassungen gemäß den im Kundenkommunikationsformular angegebenen Werten vorgenommen werden:

ParameternameZulässige Fehler- und Indikatorwerte
Okular-Fokussierbereich≥+1.5 bis ≤-1.5 Dioptrien
Fadenkreuzneigung≤ 1.5 MOA (innerhalb des Einstellbereichs)
Einstellungsgrad≥200MOA (für Produkte mit ≥10-facher Vergrößerung), ≥250MOA (für Produkte mit <10-facher Vergrößerung)
Klickwertabweichung±10 % (0.25 MOA/CLICK-Produkte), ±15 % (0.125 MOA/CLICK-Produkte)
W/E-Schicht≤1MOA (in alle Richtungen)
Zoomverschiebung≤ 1.5 MOA
Fehlausrichtung≤ 1.5 MOA

Hinweis: Sollten die Werte nicht mit der Tabelle 1 oder Tabelle 2 übereinstimmen, gelten die vom Kunden bereitgestellten technischen Daten.

Bewegliche Teile

Alle beweglichen Teile des Zielfernrohrs müssen reibungslos funktionieren und dürfen nicht locker sein oder klemmen. Rotierende Teile müssen in jeder Position innerhalb ihres Bewegungsbereichs frei angehalten werden können.

Dämpfende Kraft

Unter der Voraussetzung, dass die Anforderungen in Abschnitt 3.2.2 erfüllt sind, sollten bei besonderen Anforderungen im Kundenkommunikationsformular Anpassungen gemäß den im Kundenkommunikationsformular angegebenen Werten vorgenommen werden. Der Dämpfungskraftstandard sollte bei 25 °C (Celsius) gemessen werden. Am besten senden Sie Produktionsmuster zum Testen und Versiegeln.

3.3 Anpassungsfähigkeit an die Umwelt

Vibrationsfestigkeit

Nach dem Test in Abschnitt 3.13 dürfen keine Lockerheit oder Beschädigungen vorhanden sein und der Mittenversatz muss weniger als 1.5 MOA betragen. Die Anforderungen von Abschnitt 3.4.5 müssen erfüllt sein.

Wasserdichte Leistung

Nach dem Test in Abschnitt 3.14 sollte keine Leckage mehr vorhanden sein.

Beschlagfreie Leistung

Nach dem Test in Abschnitt 3.4.15 darf im Zielfernrohr kein Beschlag mehr vorhanden sein bzw. jeglicher Beschlag sollte innerhalb von 7 Minuten verschwunden sein.

3.4 Aussehen und Sauberkeit

  • Die Oberflächenfarbe sollte bei gleicher Bearbeitungsart im gleichen Umfang einheitlich sein.
  • Die Oberfläche der Bauteile sollte frei von Graten und scharfen Kanten sein
  • Die Oberflächendekoration des Zielfernrohrs sollte den entsprechenden Standards entsprechen und die Beschichtung, Oxidationsschicht und Plattierung auf der Außenfläche sollten stabil sein.
  • Auf der Außenfläche des Zielfernrohrs darf sich kein überschüssiges Fett befinden; die Klebebereiche dürfen keine Klebstoffrückstände aufweisen; fein bearbeitete Bereiche dürfen keine sichtbaren Kratzer oder Beschädigungen aufweisen.
  • Von der Okularseite aus betrachtet dürfen sich im Sichtfeld weder Staub, Grate noch andere Verunreinigungen befinden. Von der Objektivlinse aus betrachtet dürfen an der Innenwand des Zielfernrohrs keine sichtbaren Fettablagerungen, großen Metallspäne oder andere Ablagerungen vorhanden sein.
  • Die oben genannten Anforderungen basieren auf einer Sichtprüfung. Aufgrund erheblicher Unterschiede zwischen einzelnen Personen sollten die Standards vor der Massenproduktion mit dem Kunden bestätigt werden. Als Referenz für die Lösung von Unstimmigkeiten sollte der Standard Dritter für die allgemeine Warenprüfung dienen.

3.5 Oberflächenqualität optischer Komponenten

  • An den optischen Komponenten des Zielfernrohrs dürfen sich keine sichtbaren Ablösungen von Beschichtungen oder Klebstoffen zeigen.
  • Die abgeschrägten Kanten optischer Komponenten, einschließlich aller partiellen Absplitterungsschäden und -größen, müssen den Bestimmungen von GB/T1185 entsprechen. Aus der Sichtrichtung des Okulars oder Objektivs dürfen keine durch abgesplitterte Kanten verursachten Reflexionen sichtbar sein.
  • Aus der Sicht des Okulars und der Objektivlinse dürfen optische Komponenten keine sichtbaren Vertiefungen, Absplitterungen, Blasen oder Kratzer aufweisen.

4. Testmethoden

4.1 Augenabstand

Gemessen mit einer optischen Bank.

4.2 Vergrößerung

Gemessen mit einem Dynameter.

4.3 Durchmesser der Austrittspupille

Gemessen mit einer optischen Bank oder einem Dynameter.

4.4 Sichtfeld

Gemessen mit einem Sichtfeldtester.

4.5 Auflösung der Mitte

Gemessen mithilfe eines Auflösungstestziels auf einer optischen Bank.

4.6 Parallax

Gemessen mit einem Dioptrientester an einem Kollimator.

4.7 Okular-Fokussierbereich (Dioptrienbereich)

Bewegen Sie das Okular bzw. das Okulargehäuse (bei Schnellfokus-Produkten) bis zum Anschlag nach vorne und messen Sie mit dem Dioptrientester die maximale negative Dioptrie; bewegen Sie anschließend den Okulartubus bzw. das Okulargehäuse (bei Schnellfokus-Produkten) bis zum Anschlag nach hinten und messen Sie mit dem Dioptrientester die maximale positive Dioptrie.

4.8 Fadenkreuzneigung

Passen Sie das Zielfernrohr mit dem Ausrichtungswerkzeug so an, dass das Fadenkreuz des Zielfernrohrs mit dem Fadenkreuz des Instruments übereinstimmt. Passen Sie dann den „UP“-Turm des Zielfernrohrs an und beobachten Sie die Änderungen im Maßstab der vertikalen und horizontalen Verschiebungen in der Mitte des Fadenkreuzes. Der Neigungswinkel des Fadenkreuzes kann mithilfe trigonometrischer Funktionen berechnet werden.

4.9 Einstellbereich

Stellen Sie das Zielfernrohr mit dem Ausrichtungswerkzeug so ein, dass das Fadenkreuz des Zielfernrohrs mit dem horizontalen Fadenkreuz des Instruments übereinstimmt. Stellen Sie dann die Türme „UP“ und „R“ ein, um die äußersten Positionen der Fadenkreuzmitte sowohl vertikal als auch horizontal einzustellen. Der Maßstab dieser äußersten Positionen definiert den Einstellbereich: Einstellbereich „UP“ (oben), „DOWN“ (unten), „L“ (links) und „R“ (rechts).

4.10 Klickwert

Stellen Sie das Zielfernrohr mit dem Ausrichtungswerkzeug so ein, dass das Fadenkreuz des Zielfernrohrs mit dem horizontalen Fadenkreuz des Instruments übereinstimmt. Stellen Sie dann den „R“-Turm ein und notieren Sie die Anzahl der Klicks des „R“-Turms, während sich das Fadenkreuz vertikal von der L-Position (200 MOA) zur R-Position (200 MOA) bewegt. Die Anzahl der Klicks, die als „S“ bezeichnet wird, kann zur Berechnung des CLICK-Werts verwendet werden: (20 × 200) / S.

4.11 Mittwoch/Ost Shift

Überprüfen Sie den Status der Türme mit dem Ausrichtungswerkzeug. Unter normalen Bedingungen sollte die Bewegung völlig stabil sein. Wenn ein Problem vorliegt, tritt eine sprunghafte Verschiebung auf, die direkt am Kalibrierungsinstrument beobachtet werden kann. Die Verschiebung bezieht sich auf den Versatz, der durch eine falsche Ausrichtung der Skala verursacht wird.

4.12 Stabilität der Zoomeinstellung

Nachdem Sie den Zoomknopf gedreht und einen klaren Fokus erreicht haben, messen Sie den Verschiebungswert der Punktposition relativ zur Mitte des Sichtfelds. Das Ausrichtungswerkzeug kann diesen Wert direkt ablesen.

4.13 Vibrationsprüfung

Nachdem das Zielfernrohr zentriert und auf Parallaxe eingestellt wurde, wird es auf einer Stoßplattformhalterung montiert. Es wird 5500 Stößen mit einer Aufprallkraft von 1200 g ausgesetzt. Anschließend werden seine interne Leistung und sein äußeres Erscheinungsbild untersucht. Die Aufprallkraft und die Anzahl der Stöße können je nach Kundenanforderungen an das Zielfernrohr angepasst werden.

4.14 Wasserdichtigkeitsprüfung

Tauchen Sie das Zielfernrohr 254 Minuten lang in Wasser mit einer Tiefe von 10 mm (52 Zoll) und einer Temperatur von 3 °C. Überprüfen Sie nach dem Herausnehmen, ob Wasser eingedrungen ist. Dieser Test kann je nach den Anforderungen des Kunden an das Zielfernrohr angepasst werden.

4.15 Beschlagschutzprüfung

Legen Sie das Zielfernrohr 15 Minuten lang in einen Gefrierschrank bei -2 °C ± 30 °C. Nehmen Sie es dann heraus und prüfen Sie es bei Raumtemperatur (20 °C ± 2 °C), ob es beschlägt. Dieser Test kann je nach den Anforderungen des Kunden an das Zielfernrohr angepasst werden.

4.16 bewegliche Teile

Testen Sie durch taktiles Feedback. Befolgen Sie die Vorschläge des Kunden zur Probe und führen Sie zur Standardisierung eine Probenversiegelung durch.

4.17 Aussehen und Sauberkeit

Visuelle Prüfung, taktile Prüfung und Vergleich mit Proben.

4.18 Oberflächenqualität optischer Komponenten

Sichtprüfung.

5. Inspektionsregeln

5.1 Produkte müssen vor Verlassen des Werks die technischen Standardtests der Qualitätsprüfungsabteilung des Unternehmens bestehen und eine Konformitätsbescheinigung (optional für den Kunden) muss beigefügt sein.

5.2 Klassifizierung der Inspektionen

Die Prüfung von Zielfernrohren gliedert sich in Werksprüfungen und Baumusterprüfungen.

Fabrik Inspektion

Bei kleinen Produktionschargen kann eine vollständige Prüfung durchgeführt werden. Bei größeren Produktionschargen werden die Prüfungen gemäß den Bestimmungen der Tabellen 3 und 4 durchgeführt und Abweichungen werden entsprechend festgestellt.

Tabelle 3 Inspektionsmethoden

ParameternameAnforderungTestmethodeSampling-Kategorie
Eye Relief3.14.1IX
Vergrößerung3.14.2IX
Schülerdurchmesser verlassen3.14.3IX
Field of View3.14.4IX
Mittenauflösung3.14.5Ich, VI
Parallaxe3.14.6II, VII
Okular-Fokussierbereich3.2.14.7VI
Fadenkreuzneigung3.2.14.8II, VI
Einstellungsgrad3.2.14.9II, VI
Klicken Sie auf Wert3.2.14.10VI
W/E-Schicht3.2.14.11Ich, VI
Zoomverschiebung3.2.14.12Ich, VI
Vibrations Test3.3.14.13VIII, IX
Wasserdichter Test3.3.24.14VIII, IX
Beschlagschutztest3.3.34.15VIII, IX
Bewegliche Teile3.2.24.16II, VIII
Aussehen und Sauberkeit3.44.17II, VI
Oberflächenqualität optischer Komponenten3.54.18II, VI

Tabelle 4: Stichprobenmenge und Feststellung der Nichtübereinstimmung:

Sampling-KategorieMenge BereichStichprobengrößeAnnahmenummerAblehnungsnummer
I≤ 2802023
 281 ~ 5003045
 501 ~ 12004067
 1201 ~ 32005089
 ≥3201601011
II≤ 2802012
 281 ~ 5003023
 501 ~ 12004034
 1201 ~ 32005045
 ≥32016056
III≤ 2801323
 281 ~ 5002034
 501 ~ 12003256
 ≥12014067
IV≤ 280523
 281 ~ 500834
 501 ~ 12001345
 ≥12012056
V≤ 280512
 281 ~ 5002023
 501 ~ 12003234
 ≥12014045
VI≤ 280501
 281 ~ 500823
 501 ~ 12001334
 ≥12012045
VII≤ 280501
 281 ~ 500812
 501 ~ 12001312
 ≥12012023
VIII≤ 280501
 281 ~ 500801
 501 ~ 12001312
 ≥12012012
IX≤ 280101
 281 ~ 500201
 501 ~ 1200301
 ≥1201301

Typprüfung

Zu den Elementen der Typprüfung gehören alle in Kapitel 3 dieser Norm aufgeführten Elemente. Eine Typprüfung sollte unter den folgenden Umständen durchgeführt werden:

  • a) Wenn ein neues Produkt entwickelt wird und eine Prototypenidentifizierung erforderlich ist;
  • b) Wenn wesentliche Änderungen in Struktur, Prozess oder Materialien auftreten, die die Produktqualität beeinträchtigen können;
  • c) wenn die Produktion nach einer Unterbrechung von mehr als sechs Monaten wieder aufgenommen wird;
  • d) bei normaler Produktion mindestens einmal jährlich;
  • e) Wenn dies von nationalen Qualitätsüberwachungs- und Inspektionsbehörden verlangt wird;
  • f) Wenn ein Kunde eine kostenpflichtige Nachprüfung anfordert.

5.3 Chargen-, Probenahme- und Konformitätsbestimmung

Die Probenahme, Untersuchung und Bestimmung hat gemäß den Tabellen 3 und 4 zu erfolgen.

5.4 Bestimmungsregeln

Wenn in den Inspektionsergebnissen nicht konforme Artikel gefunden werden, kann die doppelte Stichprobengröße aus der Charge zur erneuten Inspektion der nicht konformen Artikel ausgewählt werden. Wenn die erneute Inspektion weiterhin eine Nichtkonformität zeigt, gilt die gesamte Produktcharge als nicht konform.

6. Kennzeichnung, Verpackung, Transport und Lagerung

6.1-Markierung

Produktkennzeichnung

Die Kennzeichnung muss Folgendes enthalten: Name des Herstellers, Adresse, Produktname, Modell, Spezifikationen und Produktnormnummer. Wenn der Kunde spezielle Anforderungen hat, muss die Kennzeichnung seinen Wünschen entsprechen.

Verpackungskennzeichnung

Die Verpackungskennzeichnung muss Folgendes enthalten: Produktnormnummer, Produktname, Modell und Spezifikationen, Menge, Name des Herstellers und Adresse. Wenn der Kunde spezielle Anforderungen hat, muss die Kennzeichnung seinen Wünschen entsprechen.

Grafische Symbole der Markierungen

Die grafischen Symbole der Kennzeichnungen müssen den Bestimmungen der ISO 780:2015 entsprechen.

6.2 Verpackung

Das Produkt wird in eine Plastiktüte eingewickelt, anschließend in einen Karton zwischenverpackt und schließlich in einen Wellkarton zur Großverpackung verpackt. Wenn der Kunde besondere Anforderungen hat, erfolgt die Verpackung gemäß den Vertragsbedingungen.

6.3-Transport

Schutzanforderungen

  • Das Produkt sollte vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen und hoher Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Beim Palettentransport müssen außen an den Kartons wasser- und staubdichte Schutzschichten angebracht werden, um die Unversehrtheit der Außenverpackung unter allen Wetterbedingungen zu gewährleisten.
  • Verpackungsmaterialien müssen eine gute Druckfestigkeit, Stoßfestigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit aufweisen, um Schäden am Produkt durch äußere Einflüsse oder Umweltveränderungen während des Transports zu verhindern.

Laden und Handhaben

  • Die Produkte müssen streng nach der vorgesehenen Stapelmethode geladen werden, um eine stabile Stapelung zu gewährleisten und ein Umkippen, Verrutschen oder Zerdrücken zu verhindern.
  • Beim Be- und Entladen müssen die Produkte mit Sorgfalt behandelt werden und das Werfen, Rollen oder Ziehen ist strengstens verboten, um mechanische Schäden zu vermeiden.
  • Für die palettierte Verpackung sollten entsprechende Gabelstaplerwerkzeuge verwendet werden.

Anforderungen an die Transportausrüstung

  • Transportmittel müssen sauber und trocken sowie frei von korrosiven Substanzen gehalten werden. Der Laderaum muss mit Anti-Rutsch- und Stoßdämpfungsvorrichtungen ausgestattet sein, um negative Auswirkungen auf das Produkt durch Stöße und Schläge zu verhindern.
  • Bei Ferntransporten sollten die Transportpläne entsprechend den Straßenverhältnissen und dem Klima sinnvoll ausgearbeitet werden, um Transporte bei widrigen Wetterbedingungen und schlechten Straßenverhältnissen zu vermeiden.

Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle

  • Während des Transports sollte die Umgebungstemperatur zwischen -20°C und +50°C gehalten werden und die relative Luftfeuchtigkeit sollte 80 % nicht überschreiten.
  • Unter besonderen klimatischen Bedingungen sollten Isolierungs- oder Entfeuchtungsmaßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass die Leistung des Produkts nicht durch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen beeinträchtigt wird.

Etiketten und Anweisungen

  • Auf der Verpackung müssen klare Anweisungen für Transport und Lagerung mit Symbolen wie „Feuchtigkeitsgeschützt“, „Stoßfest“, „Nicht umdrehen“ und „Vorsichtig handhaben“ angebracht sein.
  • Auf der Außenverpackung des Produkts sollte ein eindeutiger Identifikationscode angebracht sein, um die Verfolgung und Verwaltung während des Transports zu erleichtern.

Sofortmaßnahmen

  • Es muss ein Notfallplan für Transportprozesse erstellt werden, der Verfahren für den Umgang mit beschädigter Verpackung, Produktschäden oder Transportverzögerungen enthält, um sicherzustellen, dass auf unerwartete Situationen umgehend und angemessen reagiert wird.

 6.4-Speicher

 Anforderungen an die Speicherumgebung

  • Das Zielfernrohr sollte in einem trockenen, gut belüfteten Lager gelagert werden, um Schäden durch hohe Luftfeuchtigkeit oder extreme Temperaturen zu vermeiden. Die relative Luftfeuchtigkeit im Lager sollte zwischen 40 % und 70 % liegen und die Temperatur sollte zwischen -10 °C und 40 °C gehalten werden, um die langfristige Stabilität der Produktleistung zu gewährleisten.
  • Die Lagerumgebung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und von Wärme- oder Kältequellen ferngehalten werden, um Spannungsänderungen in optischen Komponenten oder Leistungseinbußen durch Temperaturschwankungen zu vermeiden.

Korrosionsschutzmaßnahmen

  • Das Lager sollte frei von ätzenden Chemikalien wie Säuren und Laugen sowie schädlichen Gasen sein, um Korrosion von Metallteilen und Schäden an optischen Beschichtungen des Produkts zu verhindern.
  • Wenn die Lagerbedingungen feucht werden können, sollte eine ausreichende Anzahl an Trockenmitteln oder Luftentfeuchtern im Lager installiert werden, um die Luftfeuchtigkeit in einem sicheren Bereich zu halten.

Stapeln und Schutz

  • Die Produkte müssen ordentlich nach Chargen gestapelt werden und die Stapelhöhe darf die Druckgrenzen der Verpackung nicht überschreiten. Die Stabilität muss gewährleistet sein, um ein Umkippen und Beschädigungen zu verhindern.
  • Die ursprünglichen staubdichten, stoßfesten und wasserdichten Materialien der Verpackung sollten beibehalten werden, um die Produktqualität bei langfristiger Lagerung oder unerwarteten Umweltveränderungen zu schützen.

Regelmäßige Inspektion

  • Während der Lagerung sollten die Produkte regelmäßig auf ihre Qualität überprüft werden. Dabei muss auch die Unversehrtheit der Außenverpackung, die Klarheit der Markierungen, der Feuchtigkeitszustand und das Vorhandensein von Anomalien an den inneren Komponenten überprüft werden.
  • Etwaige festgestellte Anomalien müssen umgehend behoben und bei Bedarf Korrekturmaßnahmen, wie beispielsweise der Austausch der Verpackung oder eine feuchtigkeitsbeständige Behandlung, ergriffen werden.

Überlegungen zur Langzeitlagerung

  • Bei Produkten, die länger als sechs Monate gelagert werden, müssen vor Verlassen des Werks eine Verpackungs- und Aussehensprüfung durchgeführt werden. Bei Produkten, die länger als ein Jahr gelagert werden, müssen zudem Funktionsprüfungen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass das optische System, die mechanischen Einstellmechanismen und die Dichtungsleistung nicht beeinträchtigt sind.
  • Wenn während der Lagerung eine Handhabung oder Umverpackung erforderlich ist, müssen die Lade- und Handhabungsspezifikationen strikt befolgt werden, um versehentliche Schäden zu vermeiden.